MITSPRACHE

MOSES für Litauen

Die Epilepsieberatungsstelle im litauischen Kaunas führt Patientenschulungen in Zusammenarbeit mit dem Epilepsiezentrum Kleinwachau bei Dresden durch. Hörmann fördert die Arbeit der von Dr. Polina Šedienė geleiteten Einrichtung seit 2014. 

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Dr. Polina Šedienė führt mit ihren Patienten sogenannte "MOSES"-Schulungen durch.  Die Methodik basiert auf dem Schulungsprogramm MOSES, welches darauf ausgelegt ist, den Betroffenen dabei zu helfen ihre Epilepsie-Krankheit besser kennenzulernen, sodass sie ihr Leben mit möglichst wenig Einschränkungen selbst gestalten können.

Unsere lokale Niederlassung, Hörmann Baltic, hat in Vilnius mit der Spende eines Farbkopierer dazu beigetragen, dass Frau Dr. Šedienė ihr Informationsmaterial leicht und kostengünstig ihren Patienten zur Verfügung stellen kann. Das MOSES-Handbuch zur Patientenschulung wurde ins Litauische übersetzt und gedruckt. Hörmann hat der Epilepsieberatungsstelle weitere Mittel für ein mit dem litauischen Sozialministerium entwickeltes Programm der Epilepsieinformation zur Verfügung gestellt und wird auch in Zukunft weitere Aktivitäten der Epilepsieberatungsstelle unterstützen.

In Litauen erfolgt Sozialarbeit traditionell ehrenamtlich. Für eine überregionale Information und Beratung ist die Verbindung mit der Caritas, die in Litauen großes Vertrauen geniesst, essenziell. Ein nunmehr angebahntes gemeinsames Integrationsprojekt mit dem litauischen Gesundheitsministerium ist ein wichtiger Schritt zur offiziellen Anerkennung der Epilepsieberatungsstelle.

Ohne die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen (wie z. B. dem Epilepsiezentrum Kleinwachau) sowie der finanziellen Hilfe öffentlicher und privater Sponsoren (wie z. B. der Aktion Mensch und auch Hörmann) wäre die in relativ kurzer Zeit erreichte Aufbauarbeit kaum möglich gewesen.