MITSPRACHE

Die Wortfinder

Sie fördern kreatives Schreiben & Literatur von besonderen Menschen und Menschen in besonderen Lebenslagen.

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Der Verein „Die Wortfinder“ steht für kreative Schreibprojekte. Er ermöglicht Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen und auch Menschen in besonderen Lebenslagen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Damit stärkt er Kreativität, Selbstvertrauen und kulturelle Teilhabe – und es entstehen wunderschöne Texte.

Schreiben verbindet Menschen, eröffnet neue Perspektiven und kann sogar das Selbstvertrauen stärken. Und genau da setzt die Arbeit der Wortfinder an. Der Verein entwickelt und organisiert kreative Schreibwerkstätten, Literaturprojekte und Wettbewerbe für Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen und für Menschen in besonderen Lebenslagen – Menschen im Hospiz, Jugendliche in Heimen oder obdachlose Menschen. Der Verein möchte zu einer gleichberechtigten Teilhabe aller am kulturellen Leben und zu einer Entfaltung von Bildung und Kultur im Sinne der Chancengleichheit und des Gemeinwohls beitragen.

„Viele können sich nur schwer vorstellen, dass man mit Menschen mit geistiger Behinderung schreiben kann”, sagt Sabine Feldwieser, die Leiterin des Vereins. „Sie fragen sich, wie unsere Schreibwerkstätten wohl ablaufen. Kurz gesagt: Genauso wie Schreibwerkstätten für Menschen ohne Behinderung. Ich gebe Schreibanregungen, es wird geschrieben, es wird gelesen.”

Mehr Informationen zum Verein finden Sie auf www.diewortfinder.com

Geförderte Projekte im Überblick

Von wegen sprachlos!

Kreatives Schreiben trotz Demenz: Das Projekt „Von wegen sprachlos!“ der Wortfinder zeigt, wie viel Ausdruck und Kreativität in Menschen mit demenziellen Erkrankungen steckt. In Schreib- und Zeichenangeboten entstehen berührende Texte und persönliche Geschichten – in kleinen Gruppen oder im Einzelkontakt. Die Begegnungen eröffnen neue Wege der Kommunikation. Geplant ist, aus den Texten ein Buch entstehen zu lassen.

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Wortfinder-Kalender

Jedes Jahr lädt der Verein Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Menschen in besonderen Lebenslagen zu einem Literaturwettbewerb ein. Aus den zahlreichen Einsendungen wählt eine Jury Texte aus, die anschließend im Wortfinder-Kalender veröffentlicht werden. Mit berührenden, humorvollen und nachdenklichen Beiträgen regt der Kalender dazu an, innezuhalten, neue Perspektiven einzunehmen und die Vielfalt menschlicher Erfahrungen zu entdecken. Er ist direkt über den Verein erhältlich und unterstützt zugleich dessen inklusive Kulturarbeit.

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Buchprojekt „Heraus mit den Sprachen“

Das Buch „Heraus mit den Sprachen“ ist das Ergebnis eines inklusiven Kunst- und Literaturprojekts, das zwischen 2019 und 2021 stattgefunden hat. Es band rund 1.000 Menschen mit ganz unterschiedlichen Sprech- und Schreibmöglichkeiten ein. Zeichnungen und Malereien von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die selbst nicht schreiben und nur wenig sprechen können, dienten dabei als Grundlagen für inklusive Schreibwerkstätten. Ein Ergebnis des Projekts ist das im Mai 2022 erschienene Buch "Heraus mit den Sprachen".

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Die Wortfinder-Enzyklopädie

Für die vierbändige Wortfinder-Enzyklopädie haben Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Fragen zu Themen wie Liebe, Religion, Politik, Natur oder dem Leben und Sterben gestellt, beantwortet und die Bücher selbst illustriert. Entstanden ist eine außergewöhnliche Sammlung voller kluger, überraschender und berührender Gedanken, die zum Schmunzeln, Nachdenken und Perspektivwechsel einlädt.

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"Heraus mit den Sprachen"

Ein inklusives Kunst- und Literaturprojekt, das für den Zeitraum zwischen 2019 und 2022 geplant ist. Das Projekt bindet mehr als 1000 Menschen mit unterschiedlichsten Sprech- und Schreibmöglichkeiten ein.

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