Frontansicht eines Hauses mit einbruchhemmender Haustür und sicherem Garagentor.

So minimieren Sie das Einbruchsrisiko

Statistisch gesehen wird alle drei Minuten in Deutschland eingebrochen. 2017 lag die Zahl der Wohnungseinbrüche laut polizeilicher Kriminalstatistik bei insgesamt 116.540 Fällen (Quelle: PKS Bundeskriminalamt, 2017, Version April 2018). Um Einbrüchen entgegenzuwirken und bei Einbruchversuchen Tätern keine Erfolgschancen zu bieten, sollten Sie als Hausbesitzer auf hohe Sicherheitsmaßnahmen setzen. In diesem Tipp zeigen wir Ihnen, welche Sicherheitsstandards empfohlen werden, welche Bauteile am Haus besonders sicher sein sollten und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Einbruchversuchen vorzubeugen.

1. Für sichere Fenster und Türen sorgen

Fenster und Türen mit hoher Sicherheitsausstattung sind das A und O. Denn herkömmliche Fenster- und Türkonstruktionen ohne Sicherheitstechnik können von Einbrechern mit einfachem Werkzeug schnell aufgehebelt werden. Um diese Schwachstelle zu sichern, empfiehlt die Polizei in der Initiative „Keinbruch“ mindestens die Widerstandsklasse RC 2 bei Fenstern und Türen.

Eine RC 2 geprüfte Haustür muss einem Einbruchversuch von mindestens drei Minuten mit definiertem Werkzeug standhalten. Dauert ein Einbruchversuch länger als zwei Minuten, brechen die ungebetenen Gäste in aller Regel ihr Vorhaben ab und probieren ihr „Glück“ beim nächsten Haus. In der Tür verbaute Seitenteile oder Oberlichter sollten ebenfalls der Widerstandsklasse der Tür entsprechen, um den Schutz zu gewährleisten. Hörmann bietet seine Aluminium-Haustüren ThermoSafe und ThermoCarbon als nach eigenen Angaben einziger Hersteller serienmäßig, also ohne Aufpreis, sogar mit der noch höheren Sicherheitsausstattung RC 3 an und gibt seinen Kunden zudem ein 10-Jahre-Sicherheitsversprechen. Nicht vergessen: Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer die Tür ab. Ohne Verriegelung zahlen die meisten Versicherungen im Schadensfall nicht. Wenn Sie sich für eine selbst verriegelnde Tür entscheiden, nimmt diese Ihnen dies einfach ab.

2. Kellertüren und Nebeneingänge schützen

Auch bei Keller- und Nebentüren wird mindestens eine RC 2 Sicherheitsausstattung empfohlen. Da sie meist von der Straße schlecht einzusehen sind, wägen sich Einbrecher hier besonders in Sicherheit. Leuchten mit Bewegungsmeldern über der Tür und entlang dunkler Wege am Grundstück sorgen zusätzlich für Abschreckung.

3. Gefahrenstelle Garagentor beachten

Neben Türen und Fenstern stellen auch Garagentore ein Sicherheitsrisiko dar. Einbrecher versuchen dort einzudringen, um über die Verbindungstür in das Haus zu gelangen oder um Gegenstände aus der Garage zu stehlen. Moderne und automatisch betriebene Garagen-Sectionaltore von Hörmann verfügen über eine mechanische Aufschiebesicherung, mit der das Tor im geschlossenen Zustand nicht nach oben aufgeschoben werden kann. Diese sollte wie nur bei Hörmann erhältlich, auch im Falle eines Stromausfalls funktionieren. Um die einbruchhemmende Wirkung von Garagentoren zu gewährleisten, sollten diese bestenfalls durch einen zertifizierten Fachpartner montiert werden.

4. Außenbeleuchtung am Haus wirkt abschreckend

Eine Beleuchtung im Außenbereich des Hauses schreckt ungebetene Gäste zusätzlich ab. Licht am Haus und Wegeleuchten, die bestenfalls mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind, helfen dunkle Bereiche auszuleuchten. Verschiedene Geräte, die eine Anwesenheit simulieren, eignen sich auch dafür, Einbrecher abzuschrecken. So gibt es beispielsweise bestimmte Leuchten, die das Flackern eines Fernsehers vortäuschen und dadurch den Anschein vermitteln, dass jemand zuhause sei. Auch Zeitschaltuhren, die Lichter und die Bewegung der Rollläden kontrollieren, sind bei häufiger Abwesenheit zu empfehlen. Zudem sind Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme eine Möglichkeit, um Einbrecher abzuschrecken.

5. Einbruchversuche durch Einstiegshilfen verhindern

Neben den Optimierungen an Türen, Fenstern und Garagentoren sind weitere Maßnahmen empfehlenswert, um Einbrecher abzuschrecken. Beispielsweise sollten Sie darauf achten, dass Fenster nicht ungehindert erreicht werden können. Platzieren Sie deshalb keine Terrassentische, Stühle oder Bänke direkt unter Fenstern, wenn Sie nicht gebraucht werden. Diese könnten sonst als Aufstiegshilfe für Einbrecher dienen.

Sicherheitstipps gegen Einbrüche auf einen Blick

  • 1. Verwenden Sie Türen und Fenster mit mindestens einer einbruchhemmenden RC2 Widerstandsklasse.
  • 2. Normale Kellertüren und Nebeneingänge sind oft nicht ausreichend gesichert. Auch hier schützen hohe Widerstandsklassen (mind. RC 2).
  • 3. Garagentore mit einer mechanischen Aufschiebesicherung, die auch bei Stromausfall funktioniert, beugen Einbrüchen durch die Garage vor.
  • 4. Eine Außenbeleuchtung am Haus, die mit Bewegungsmeldern kombiniert ist, schreckt zusätzlich ab.
  • 5. Vermeiden Sie Einstiegshilfen wie Bänke, Tische oder andere Erhebungen, um Einbruchversuche nicht zu erleichtern.
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