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Hörmann Haustüren


Welches ist das passende Tor für mich?

 

Bei der Entscheidung für ein neues Garagentor gilt es einiges zu beachten. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, seine Fahrzeuge optisch ansprechend und sicher unterzubringen. Vorbei sind die Zeiten von eintönigen, funktionalen Metalltoren, die beim händischen Öffnen laut gequietscht haben. Die folgenden Aspekte helfen bei der Auswahl des passenden Tores weiter.

Schwingtor, Rolltor oder Sektionaltor?

Garage mit Sektionaltor

 

Decken-Sektionaltore bestehen aus einzelnen Torgliedern (sogenannte Sektionen), die über Führungsschienen nach oben geschoben und unter der Decke abgestellt werden. Sie sind gut bis sehr gut gedämmt und haben den großen Vorteil, dass der Platz vor der Garage bis unmittelbar vor das Tor genutzt werden kann, um dort beispielsweise ein weiteres Auto zu parken. Zudem bieten sie gegenüber Schwingtoren 14 cm mehr Durchfahrtsbreite ? in Zeiten von SUVs ein klarer Vorteil. Garagen-Sektionaltore bieten unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.

Wichtig zu wissen: Ob mit Rundbogen oder wenig Sturz: Decken-Sektionaltore lassen sich in jede Öffnung einbauen!

 

Bei Schwingtoren schwingt das komplette Tor beim Öffnen unter die Garagendecke. Diese preiswerte Torlösung ist nur dürftig wärmegedämmt und schwingt beim Öffnen nach vorne aus, sodass der Platz unmittelbar vor der Garage immer frei bleiben muss. In puncto Design sind die Möglichkeiten bei Schwingtoren begrenzter.

Wird der Platz unter der Decke als Abstellfläche benötigt, gibt es dafür zwei Möglichkeiten:

 

Seiten-Sektionaltore, die, wie der Name sagt, an der Wand neben der Toröffnung laufen (links), oder Rolltore, die auf einer Welle über der Toröffnung aufgewickelt werden (rechts). Beide bieten eine gute (Rolltore) bis sehr gute (Seiten-Sektionaltore) Wärmedämmung und bieten verschiedene Design-Möglichkeiten.

Den Ferrari unter den Garagentoren stellt das Fassadentor dar. Es kann mit dem Material der Hausfassade beplankt werden und integriert sich so unsichtbar in die Gebäudegestaltung. Als Basis dienen entweder Decken-Sektionaltore (Abbildung) oder Schwingtore.

  

Für rund 80 Prozent der Bauherren und Hausbesitzer ist heute aufgrund der vielen Vorteile das Decken-Sektionaltor die erste Wahl. Für eine der anderen Bauarten wird sich meist nur entschieden, wenn dies aufgrund der besonderen baulichen Situation erforderlich ist oder, im Falle des Fassadentores, das Tor in eine besondere Fassadengestaltung integriert werden soll.

Material - Stahl oder Holz?

Garagentor aus Holz

Tore aus Echtholz passen optisch perfekt zu Holzhäusern und Häusern mit vielen Holzelementen. Verfügbar sind verschiedene Designs und sogar eine individuelle Gestaltung ist möglich. Sie sind sehr pflegeintensiv und vergleichsweise teuer.

Tore aus Stahl sind sehr robust und dadurch langlebig. Feuerverzinktes Material und eine hochwertige beidseitige Polyester-Grundbeschichtung schützen gegen Rost und lassen Regen einfach abperlen. Stahl-Sektionaltore verfügen über eine gute bis sehr gute Wärmedämmung und bieten unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Von schmalen oder mittelbreiten über breite Sektionen bis hin zu Verglasungen und Designelementen sind bei Sektionaltoren in Bezug auf das Design keine Grenzen gesetzt. Verschiedenste Oberflächen ermöglichen es, das Garagentor perfekt an die Gestaltung des Hauses anzupassen. Sogar zu der Haustür ansichtsgleiche Tormotive sind erhältlich.

Tipp: Stahl-Sektionaltore mit Holz-Dekoren verbinden optimal die Vorteile von Stahltoren mit der natürlichen Anmutung von Holz.

Isolierung

Wenn die Garage direkt an das Haus anschließt oder als Werk-/Hobbyraum genutzt wird, sollte man sich mit dem Thema Isolation beschäftigen.

Es empfiehlt sich auf ein doppelwandiges Sektionaltor zu setzen, denn diese verfügen bereits über eine sehr gute Wärmedämmeigenschaft und laufen aufgrund des stabilen Torblatts sehr ruhig. Ist eine noch bessere Isolation gewünscht, können Sektionaltore mit einem Kunststoffprofil versehen werden, das die Kältebrücke zwischen Mauerwand und Zarge minimiert. Solche Profile können die Dämmung um weitere 15 Prozent verbessern. Wenn die Garage frei steht, können auch einwandige Schwingtore oder Sektionaltore gewählt werden.

Türen - Zugang zur Garage

Garage mit eingebauter Tür

Bei kleinen Garagen, die keinen direkten Zugang zum Haus haben empfiehlt sich  eine in das Tor integrierte Tür, eine so genannte Schlupftür. So muss nicht für jeden Durchgang, zum Beispiel mit einem Fahrrad, das Tor komplett geöffnet werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass die integrierte Tür über eine niedrige Schwelle verfügt, um das Stolperrisiko zu minimieren. Wenn die Garage größer ist, kann anstatt einer Schlupftür auch eine Nebentür eingesetzt werden. Diese ist im gleichen Design wie das Tor erhältlich. Hier sollte auf eine einbruchhemmende Ausstattung geachtet werden, um ungebetene Gäste fern zu halten.

Automatische Garagentore ? Motor oder nicht?

Bei der Auswahl eines Garagentores sollte man auch an einen Motor, in der Fachsprache Antrieb genannt, denken. Heute werden kaum noch Garagentore ohne den dazu gehörigen Antrieb gekauft. Nicht nur ist die Bedienung aus dem Auto heraus per Handsender viel komfortabler; bei Garagen, die direkt an der Straße liegen birgt das Anhalten, Aussteigen und Tor manuell Öffnen auch ein hohes Unfallrisiko, denn das Auto bleibt halb auf der Straße stehen. Zudem bieten automatisch betriebene Tore wesentlich mehr Sicherheit gegen Einbrecher. Die Antriebe verfügen über eine Aufschiebesicherung, sodass das Tor im geschlossenen Zustand nicht nach oben gedrückt und somit geöffnet werden kann. Es sollte auf eine Aufschiebesicherung geachtet werden, die auch bei Stromausfall funktioniert.

Der Kauf des Garagentors  

Achtung: Garagentore sind nichts für Gelegenheitsheimwerker!

Deshalb bieten gute Fachhandelspartner der verschiedenen Hersteller neben einer kompetenten Beratung auch Services wie Aufmaß vor Ort, fachgerechte Montage sowie bei Modernisierungen den Ausbau und die umweltgerechte Entsorgung des alten Tores an.

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