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Potenziale und Eigenheiten

Ein Architekten-Start-up in Asien kann verlockend sein. Niedrige bürokratische Einstiegshürden, eine moderate Baugesetzgebung und vor allem Aufträge in Hülle und Fülle. Doch Asien ist vielfältig, und die Bedingungen sind extrem unterschiedlich. Wir befragten junge europäische Architekten nach ihren Erfahrungen in Indien, Vietnam und Japan.

Asien ist so etwas wie der gelobte Kontinent der Architektur. Über Jahrzehnte ungebrochenes Wirtschaftswachstum befeuert eine dauerhafte Baukonjunktur, die anspruchsvolle Architektur als wesentliches Merkmal des Marketing-­Wettbewerbs zwischen den Metropolen entdeckt hat. Und es gibt viele weitere Verlockungen für europäische Architekten. Dazu gehören niedrige Einstiegshürden ins architektonische Berufsleben ebenso wie eine Baugesetzgebung, die sich erst noch in der Entwicklung befindet, nicht alles reguliert und vieles einfach persönlicher Entscheidung überlässt. Was will der junge und ambitionierte Architekt aus Stuttgart, Wien oder Delft also mehr? Doch aus der Entfernung betrachtet, sieht vieles rosiger aus als in der Nahsicht. Wir befragten deshalb drei junge europäische Architekten, die sich für ein Leben in asiatischen Ländern entschieden haben, nach ihren Erfahrungen. Und weil Asien eben absolut nicht gleichbedeutend ist mit dem dominant erscheinenden China, wählten wir mit Indien, Vietnam und Japan drei Länder aus, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Die Niederländerin Lara de Rooij eröffnete ein Büro in Mumbai – und baut seither zwischen Slums und indischen Boomtowns luxuriöse Wohnungen für die neuen Reichen dieses Landes, das sich vorgenommen hat, China den Rang abzulaufen. Die Architekturjournalistin Claudia Hildner berichtet aus Japan, jenem Land, dem als erster asiatischer Nation der Aufbruch zur industriellen Weltmacht gelang, das nun als erstes an einem Scheitelpunkt angekommen zu sein scheint – und das für europäische Architekten sicher die größte Herausforderung darstellt. Der Thüringer René Böttcher schließlich betreibt ein erfolgreiches Büro in Hanoi und ist drauf und dran, auch die vietnamesische Staatsangehörigkeit anzunehmen – denn er hat inzwischen all jene Eigenheiten dieser Kultur als Vorteile schätzen gelernt, die einem Deutschen in Vietnam anfangs auch noch den letzten Nerv rauben können.

Noch etwas haben asiatische Städte gemeinsam: Beengt lebt es sich in den meisten Metropolen.

Spuren der britischen Kolonialherrschaft sind in Mumbai noch allgegenwärtig.
Die Ufer der Flüsse werden in den Städten - wie hier in Varanasi - oft für traditionelle Rituale genutzt.

Indien: Lara de Rooij
„Als niederländische Architektin habe ich 2007 in Mumbai ein eigenes Architektur- und Innenarchitekturbüro gegründet. Schon der Start verlief gut, und es kamen jedes Jahr regelmäßig Projekte. Wir haben uns vor allem auf Firmen- und Privatkunden konzentriert und weniger auf staatliche Projekte oder institutionelle Kunden. In der Anfangsphase gab es viel zu lernen, insbesondere die Umsetzung der Zeichnungen auf Papier in die eigentliche Bauform. Baustellen in Indien scheinen anfangs ziemlich unorganisiert, chaotisch und unstrukturiert zu sein, aber nach mehreren ausgeführten Projekten wurde mir klar, dass es immer einen Grund dafür gibt, warum die Dinge anders gemacht werden, als ich es ursprünglich erwartet hatte.

Die Planung ist meist kein Bestandteil des Bauprozesses, was mir erst viel später als vernünftig erschien, da in Indien sehr wenig tatsächlich wie geplant verläuft. Größere Katastrophen wie Stromausfälle, Überschwemmungen, Zugstreiks und ‚Bhand‘ (Sperrung der Stadt und Schließung von öffentlichen und sozialen Einrichtungen durch den Tod eines Politikers, durch Regierungswechsel, Wahltag und viele andere mögliche Gründe) können Projekte beeinflussen, da Menschen und Material dann nicht rechtzeitig auf die Baustellen gelangen. Neben diesen regelmäßigeren Katastrophen waren wir in den letzten zwei Jahren auch mit einer Geldentwertung und einem neuen Steuerrecht für die Mehrwertsteuer konfrontiert.
Eine geringer geschätzte und weniger eingehaltene Planung wirkt sich darüber hinaus auch auf das Design und die Produktion aus. Seit einigen Jahren führen wir erst eine Designphase durch, wenn der Bau ein bestimmtes Stadium erreicht hat. Für eine Designphase gibt es keine dringende Anforderung. Darüber hinaus kann es sein, dass es viele Änderungen im Design gibt, da der Kunde mehr Zeit hat, nachzudenken und seine Anforderungen zu überdenken.
Auf einer persönlicheren Ebene muss ich zugeben, dass es mehr als sechs Jahre gedauert hat, bis ich herausgefunden habe, warum immer so viele Menschen Meetings dringend absagen mussten, nicht liefern konnten oder eine Leistung nicht durchführen konnten. Sie mussten nämlich ins Krankenhaus eilen, da ein Onkel, eine Tante oder ein Cousin eingeliefert werden musste. In Europa eilen die Menschen nur bei der Einlieferung eines sehr nahen Verwandten ins Krankenhaus oder machen Krankenbesuche nach der Arbeit. Anders in Indien. Dort wird von sämtlichen Familienmitgliedern erwartet, dass sie jeweils die maximale Summe beitragen, den ein Geldautomat freigibt, um den Gesamtbetrag zu sammeln, der bezahlt werden muss, bevor ein Patient in ein Krankenhaus eingeliefert wird.

Im starken Gegensatz zu unzuverlässigen Planungen stehen das Vertrauen und die Loyalität, die Kunden in mich und das Unternehmen setzen, insbesondere nach dem ersten Projekt. Die meisten unserer Kunden kommen immer wieder. Einige gehen sogar so weit, dass sie nicht mit anderen Architekten zusammenarbeiten wollen, sondern warten, bis wir die Kapazität haben, ihr neues Projekt anzunehmen. Grund hierfür ist unter anderem, dass wir maximale Transparenz sowohl bei Finanzen als auch bei Terminen bieten. Obwohl wir in der Anfangsphase recht viele Projekte hatten, hatten wir in der Mittelphase einige Jahre, in denen das Unternehmen langsam, aber stetig wuchs. Vor zwei Jahren gewann das Unternehmen an Dynamik. Im Moment arbeiten wir für Tata Steel an der Architektur und Innenarchitektur einer Hockey-Akademie mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern. Für die Französische Schule in Mumbai arbeiten wir an einem Neubau mit 3000 Quadratmetern im Rahmen des neuen Euro-Campus. Wir planen und bauen das neue Generalkonsulat der Niederlande und entwerfen diverse Wohninnenbereiche für Stammkunden.“

Lara de Rooij

Lara de Rooij
geboren 1978 in Amsterdam, NL
studierte Architektur in Delft. Nach ihrem Abschluss 2004 arbeitete sie zunächst in verschiedenen Büros an internationalen Projekten – unter anderem in Indien. Schließlich gründete sie 2007 in Mumbai LMC Architects. Neben ihrer Arbeit als Architektin hielt sie Vorlesungen am Kamla Raheja Vidyanidhi Institute for Architecture and Environmental Studies, dem Sir JJ College of architecture sowie dem Nirmala Niketan College, alle angesiedelt in Mumbai.
www.LMCarchitects.com


Japan: Claudia Hildner
„Bei aller Liebe zur japanischen Kultur: Wer als Architekt zum Arbeiten nach Japan geht, wird das Land von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Besonders gewöhnungsbedürftig sind dabei die strengen Hierarchien und die ausgesprochen schlechte Work-Life-Balance. Absolventen müssen bereit sein, sich auf das Senior/Junior-System einzulassen, das in Japan schon während des Studiums praktiziert wird. Zu den ungeschriebenen Gesetzen im Büro – von denen es reichlich gibt – gehört, dass als erstes der Vorgesetzte nach Hause geht. Der typische Abschiedsgruß im Büro lautet: „O saki ni shitsureishimasu.“ Wörtlich: „Entschuldigen Sie, dass ich mir unverschämterweise erlaube, vor Ihnen zu gehen.“ Dabei arbeiten die meisten Japaner zwar viel, aber oft nicht besonders effizient, da ihnen – bis der Chef um Mitternacht heimgeht – meist noch reichlich Zeit zur Verfügung steht. Falls der Vorgesetzte tatsächlich mal früher Schluss macht, ist gerne noch Beziehungspflege angesagt: Dann wird die gesamte Belegschaft in eine oder mehrere Kneipen zum „Nomikai“ (Trinkgelage) gelotst. Junge Architekten haben oft einen Schlafsack und eine Isomatte im Büro, um etwas bequemer unter dem Tisch schlafen zu können, wenn die letzte Bahn nach Hause mal wieder ohne sie abgefahren ist. Überstunden werden selbstverständlich nicht bezahlt, und das durchschnittliche Einstiegsgehalt mit Master-Abschluss beträgt monatlich etwa 180.000 Yen (rund 1400 €) brutto. Eine günstige Wohnung mit etwa 20 Quadratmetern – eine landesübliche Größe für Single-Apartments im Stadtgebiet von Tokio – verschlingt etwa 70.000 Yen (rund 550 €).

Japanische Absolventen, die sich später selbstständig machen wollen, versuchen in der Regel, bei möglichst bekannten Architekturbüros unterzukommen. Sehr hilfreich ist es dabei, wenn man schon während der Studienzeit Bande zum Büro geknüpft hat und/oder der Professor für einen ein gutes Wort einlegt. Drei Jahre sollte man es in so einem Büro aushalten und in dieser Zeit möglichst die aufwendige Prüfung des japanischen Bauministeriums bestehen, die einen als „1st-class-kenchikushi“ (Erste-Klasse-Architekt) ausweist. Mit dem Wohlwollen des Meisters kann der Schüler dann sein eigenes Atelier eröffnen – und startet in der Regel mit dem Bau eines Einfamilienhauses. Einer der Gründe, warum sich in Japan so viele außergewöhnliche, kleine Häuser finden, ist die Notwendigkeit für jüngere Architekten, auf sich aufmerksam zu machen.

Wer jedoch auf eine etwas ausgeglichenere Work-Life-Balance setzt, bewirbt sich eher in den großen Architekturunternehmen – wie etwa Nikken Sekkei. Das Portfolio sollte man dort aber ein Jahr im Voraus einreichen, da der Bewerbungsprozess aufwendig ist und japanische Unternehmen in der Regel fix im April neue Mitarbeiter einstellen. Wie erfolgreich man als Ausländer mit solchen Bewerbungen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – allen voran dem Visa-Status. Für hartgesottene Japan-Fans empfiehlt es sich, zunächst andere Wege ins Land zu finden: etwa im Rahmen eines Master- oder Ph.D.-Studiums. Auch eine Zweigstelle in Japan können ausländische Büros nur eröffnen, wenn mindestens einer der Bevollmächtigten vor Ort ein Langzeitvisum besitzt. Auf die Frage, wie man in dessen Besitz kommt, lautet die einfachste Antwort vermutlich auch in vielen Jahren noch: netten Japaner oder nette Japanerin finden und heiraten.“

Etwas haben die Länder Asiens gemeinsam: Es ist bunt, schrill und laut – wie hier in Tokio.
Kaum Platz zum Atmen: Die historischen Kultstätten Japans, wie hier der Senso-ji-Tempel in Tokio, sind oft eng umbaut.

Claudia Hildner
geboren 1979 in München, DE
studierte von 1999 bis 2005 an der Technischen Hochschule München Architektur. In diese Zeit fiel ein Stipendium der Europäischen Union für ein Austauschsemester an der University of Tokyo, das ihre Leidenschaft für Japan weckte. Nach ihrem Studium verschrieb sich Claudia Hildner dem Fachjournalismus und arbeitete in München für den Baumeister und später in Stuttgart für die Metamorphose. 2009 zog es sie erneut nach Tokio – doch durch das Tohoku-Beben und seine Folgen kehrte sie schon 2011 zurück nach Deutschland. Hier arbeitet sie seither als freie Journalistin für diverse Architektur-Publikationen.
www.childner.de

Claudia Hildner

Urbanes Leben und Verkehr in Hanoi folgen eigenen Regeln.
Egal, ob in Japan, Indien oder - wie hier - in Vietnam: In Asien sind die öffentlichen Plätze chaotisch belebt.

Vietnam: René Böttcher
„Als deutscher Architekt lebt und arbeitet es sich sehr gut in Vietnam. Nach acht Jahren in Hanoi kann ich dies mit ruhigem Gewissen behaupten. Und wer dann auch noch all die positiven Eigenschaften mitbringt, die uns Deutschen im Ausland so nachgesagt werden, der hat schon mal einen guten Start. Allerdings: „zu“ deutsch sollte man auch nicht sein, viele Dinge laufen hier einfach anders; wenn man das ignoriert, wird man über kurz oder lang scheitern. Wichtig ist, dass man offen und vor allem unvoreingenommen bleibt. Als ich 2010 meine Zelte in Deutschland abbrach, war dies kein spontaner Entschluss. Ich hatte während des Studiums schon ein Jahr lang in China gearbeitet und dort mit eigenen Augen gesehen, was ein Wirtschaftswachstum jenseits der 10-Prozent-Marke eigentlich bedeutet. Es wird im großen Stil geplant, entwickelt und gebaut und das auch noch in Rekordzeit! Ob Hunderte Hektar Stadtplanung, großflächiger Wohnungsbau, Infrastruktur- und Tourismus-Projekte, öffentliche Gebäude – ein wahres Paradies für Architekten. Ich war sofort begeistert!

Dass es dann am Ende Vietnam wurde, habe ich meinem damaligen deutschen Arbeitgeber zu verdanken, der mir aufgrund meiner Vorgeschichte eine Stelle in seinem Büro in Hanoi angeboten hat. Allerdings lief der Vertrag nur ein Jahr, und ich hatte gerade erst angefangen, dieses so komplexe Land zu verstehen und zu entschlüsseln. Nach drei weiteren, sehr lehrreichen Jahren in einem vietnamesischen Architekturbüro folgte dann letztendlich der Schritt in die Selbstständigkeit. Die bürokratischen Hürden, ein Architekturbüro zu eröffnen, sind in Vietnam äußerst gering – und weil hier auch die Lebenshaltungskosten relativ niedrig sind, reichten mir am Beginn meiner Selbstständigkeit kleinere Projekte und ein paar hundert Dollar im Monat zum Leben. In Deutschland hätte ich wahrscheinlich längst aufgeben müssen – hier konnte ich mir ohne großen Druck und in relativ kurzer Zeit ein kleines Büro mit vier Mitarbeitern und ein weit gefächertes Kundennetzwerk aufbauen.
Die Kombination aus deutscher Architektenausbildung sowie Erfahrung auf dem asiatischen Markt öffnet in Vietnam viele Türen. Kommen dann noch vietnamesische Sprachkenntnisse dazu, ist einem die Bewunderung der Bauherren sicher. Lokale Investoren schätzen die Qualitäten deutscher Planung. Architektur „Made in Germany“ ist außerdem gut zu vermarkten. Zugegeben, die Honorare für Architekten sind niedriger als in Deutschland. Doch weil auch die Lohnkosten und Nebenkosten viel niedriger sind, ist die Gewinnspanne ähnlich.

Die größten Unterschiede liegen wohl im Umgang mit den lokalen Auftraggebern und Firmen. Meetings werden auch gern mal in Restaurants oder in einem Café abgehalten. Auf die zwischenmenschliche Chemie wird sehr viel Wert gelegt, fast noch mehr als auf den unterschriebenen Vertrag. Wenn der Bauherr eine Runde Reisschnaps zum Mittag bestellt, heißt das nicht, dass man es mit einem Alkoholiker zu tun hat, sondern ist viel eher als Zeichen der Wertschätzung zu verstehen. Wer trinkt schon gern mit jemandem, den er nicht leiden kann?
Eine echte Handwerksausbildung gibt es in Vietnam (noch) nicht, was sich natürlich auf die Qualität der Ausführung auswirkt. Darauf sollte schon beim Entwurf Rücksicht genommen werden. Man beschränkt sich daher besser auf etablierte Bautechniken und vermeidet komplizierte Details. Die Gewährleistungsfristen für Architekten sind dadurch auch viel kürzer. Bietet man fünf Jahre an, ist der Bauherr überglücklich. Normal sind ein bis zwei Jahre, viele lokale Kollegen arbeiten sogar ohne Gewähr. Generell wird auch in viel kürzeren Zyklen gedacht. Investoren planen mit Amortisationszeiten von maximal drei bis fünf Jahren. Bei stabilen 9 Prozent Wirtschaftswachstum ist das auch durchaus realistisch. Eine Arbeitswoche hat hier sechs Tage, sonntags ist frei.

Das klingt anstrengend, ist es auch! Jedoch gibt es eine Vielzahl an gesetzlichen Feiertagen, die das wieder ausgleichen. Das vietnamesische Neujahrsfest „TET“ steht dabei über allem! Für ganze zwei Wochen kommt das sonst so dynamische Land zum absoluten Stillstand. Laufende Bau- oder Planungsabschnitte sollte man besser vorher abgeschlossen haben. „Unfertige Arbeit“ mit ins neue Jahr zu nehmen, bringt Unglück, so lautet der allgemeine Aberglaube! Außerdem findet man in diesem Zeitraum schlichtweg keine Handwerker, die sich auch nur eine Stunde von ihrem wohlverdienten Urlaub nehmen lassen. Selbst wenn man das Zehnfache des üblichen Stundenlohns bietet, keine Chance. Ich weiß das. In früheren Projekten habe ich es mehrmals versucht, mittlerweile ist man natürlich darauf eingestellt. Und bei genauerer Betrachtung sind die Prioritäten ja auch absolut richtig verteilt. Die Zeit mit der Familie und Freunden sollte immer über dem Geld stehen. Als Vollblut-Architekt neigt man ja oft dazu, das zu vergessen. Bis zum heutigen Tag bereue ich es nicht, hier in Vietnam zu sein. Ganz im Gegenteil! Das ganze Land befindet sich im Aufbau, die Lebensqualität der Menschen verbessert sich stetig. Was gibt es für einen Architekten schon Reizvolleres, als seinen Teil zu dieser Entwicklung beitragen zu können!“


René Böttcher

René Böttcher
geboren 1981 in Schmölln, DE
Nach einer Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter studierte René Böttcher von 2004 bis 2009 an der Fachhochschule Erfurt Architektur. Praktische Erfahrung sammelte er schon während seines Studiums in Erfurt – und in einem Praxissemester in Chengdu, China. Neben der Architektur selbst interessierte sich René Böttcher vor allem für die grafische Umsetzung von virtuellen Räumen. Das sollte die Basis sein für das Visualisierungsbüro V-Lab, das er 2012 in Hanoi, Vietnam, gründete. Parallel betreibt er seit 2014 das Architekturbüro MOCCA Architects.
www.mocca-architects.com
www.v-lab.co

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