Zustandsorientierte Prüfung und Wartung bei Hörmann Weniger Austausch, mehr Verfügbarkeit

Klassische Wartungsmodelle in der Tür-, Tor- und Verladetechnik haben feste Austauschintervalle: Verschleißteil „x“ wird jedes Jahr ausgetauscht – ohne Blick auf seinen tatsächlichen Zustand. Der Tür- und Torhersteller Hörmann verfolgt einen anderen Weg. Er setzt auf zustandsorientierte Prüfung und Wartung. Was sind die Vorteile dieses Konzepts – und wie sorgt es für Betriebssicherheit?
Hörmann

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Jürgen Kanwischer leitet die Hörmann Service Zentrale. Er ist der Chef von mehreren hundert festangestellten Servicetechnikern, die deutschlandweit im Einsatz sind. Sie prüfen, warten und reparieren Tür-, Tor- und Verladetechnik herstellerübergreifend. Das Service-Prinzip von Hörmann beschreibt er so: „Ersatzteile werden nur dann ausgetauscht, wenn es die Situation oder ihr Zustand erfordert. Nichts geschieht auf Verdacht oder aufgrund starrer, im Vorhinein festgelegter Austauschintervalle.“ Das spare Kosten und vermeide unnötige Eingriffe in funktionierende Systeme. Die zustandsorientierte Wartung sei kein neues Prinzip, so Kanwischer. Doch die konsequente Umsetzung, die digitale Unterstützung und die enge Verknüpfung mit rechtlichen Prüfpflichten machten diesen Ansatz von Hörmann einzigartig.

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